Zeitblick
Das Online-Magazin der HillAc - November/Dezember 2007 - Nr. 26


Das kardinale Kreuz

Die Tierkreiszeichen Widder und Waage wurden in der Antike Aequinoktialzeichen (lat. aequinoctium = Tagundnachtgleiche) genannt. Die Tierkreiszeichen Krebs und Steinbock wurden tropische Zeichen (gr. tropai heliou = Sonnenwendegebiete) genannt. Im ersten Buch seiner TETRABIBLOS schrieb Claudius Ptolemaeus: "... diese Zeichen beider Art sind beweglich."


Das kardinale Kreuz / Abb.: HillAc

Nicht erst seit heute werden die Tierkreiszeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock "Kardinalzeichen" (lat. cardo = die Tür öffnen / (übtr.) Dreh-, Wende-, Angelpunkt / lat. cardines mundi = die Erdachsen) genannt. Sie bilden zusammen das kardinale Kreuz.

Bereits 1647 stellte William Lilly im 1. Buch seines Werkes CHRISTLICHE ASTROLOGIE folgenden Zusammenhang dar: "Widder, Krebs, Waage und Steinbock werden beweglich und kardinal genannt; beweglich deshalb: Wenn die Sonne in den Widder und die Waage tritt, dann ändern sich Wetter und Jahreszeit schnell; kardinal werden sie genannt, weil wir nach der Zeit des Sonneneintritts in eines dieser Zeichen die Viertel des Jahres benennen. Wenn die Sonne zur Tag- und Nachtgleiche den Widder oder die Waage betritt, beginnt der Frühling oder Herbst. Wenn die Sonne in Krebs oder Steinbock eintritt, beginnt mit der Sonnwende Sommer oder Winter."

Menschen, deren Horoskop eine starke Betonung der kardinalen Zeichen aufweist, sind energetisch ausgerichtet z.B. auf Aktivität, Tätigkeit, Ehrgeiz, Streben, Führung und Willenskraft. Doch Vorsicht: In unerlöster Ausprägung macht die kardinale Energie u.a. unüberlegt und maßlos.

Am 22. Dezember um 6:09 Uhr UTC wechselt die Sonne in den Steinbock. Für die nördlichen Breiten ist dies der Beginn des Winters. Die Sonne hat den Wendekreis des Steinbocks erreicht.

Lennard Wilko


City, My City


Wellington Harbour / Foto: Peter Wells

What's In A Name? - The Port of Wellington has several valid and recognisable names: the original Maori name of Te Whanganui-a-Tara (the great harbour of Tara); Port Nicholson as it was known by the early settlers; Wellington Harbour as it is known to most of its residents now; CentrePort as its commercial identity is known.

Semi-circular in shape and almost completely landlocked, Wellington Harbour is amongst the most beautiful and functional in the world. A narrow entrance keeps its calm, deep waters protected from external oceans and safe for most shipping. The next series of stories for "City, My City" is about Wellington Harbour, its coastline, its waters, its shipping and its history.


Lambton Quay, Oct. 2007 / Foto: Peter Wells

Series 3, Part 3

Winning a City from the Sea

These days Wellington benefits from a substantial amount of flat land around its foreshore and within the Central Business District. However it wasn't always like that. When the first settlers arrived in 1840 the hills surrounding the harbour plunged almost directly into the sea and the road shown here, Lambton Quay, was the beach and foreshore. The gentle curve of the road mirrors that of the shoreline from those early years and the footpath is marked with plaques reading "Shoreline 1840". The flat land we enjoy today was gained by a huge effort of reclamation covering more than 100 years and this story takes a look at that process and at the significant changes it has made to the coastline of Wellington Harbour.

© Peter Wells, Wellington, New Zealand


In Hamburg

Marco-Polo-Terrassen


16. Oktober 2007 / Foto: HillAc

Am 7. September 2007 - um 15:00 Uhr - wurden die Marco-Polo-Terrassen, der Vasco-da-Gama-Platz, die Dalmannkaipromenade und die Dalmannkaitreppen offiziell eröffnet. Bis zum 9. September wurde gefeiert. Auch auf der Promenade am Dalmannkai, die die Marco-Polo-Terrassen mit dem Vasco-da-Gama-Platz verbindet. Dieses Segment der Promenade am Dalmannkai wurde für drei Tage "Seidenstraße" genannt - ein bedeutungsvoller Name.

---> Marco-Polo-Terrassen

Jesper Soerensen

Begegnungen mit Tarot

Vor mehr als 15 Jahren kamen die Tarotkarten zu mir. Seither habe ich mit ihnen viel Lehrreiches, Interessantes, Nachdenkenswertes und auch Lustiges erlebt. Daher möchte ich Sie auf diesem Wege in lockerer Form mit "meinen" Karten bekannt machen.

Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Tarotkarten. Der Eine erkennt mit ihrer Hilfe individuelle Entwicklungen oder die Zukunft einer Angelegenheit. Der Nächste wiederum findet in den Karten ein Mittel zu Innenschau und Meditation und nutzt sie zur Förderung spirituellen Wachstums. Man kann Tarotkarten auch „erfühlen und erleben“, indem man sie nachstellt. Oder man kann mit ihnen auf Reisen gehen, in eine Welt von Geschichten eintauschen.

Die großen Arkana des Tarot - ein Reisebericht
Teil 2: Entdeckungen und Begegnungen

Annegret Zimmer


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Wort-Meldung

Die deutsche Sprache gehört keiner einzelnen Person und keiner speziellen Gruppe von Personen. Sie ist das Eigentum aller, die sie benutzen.

Im Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Gilt das auch für unsere Sprache?

Die deutsche Sprache kennt auch keine Instanz, die den alleinigen Anspruch darauf hat, ihr Gesetzgeber und Richter zu sein. Wir alle sind aufgerufen, pfleglich und kritisch mit ihr umzugehen.

Einen kleinen Beitrag hierzu will auch der Zeitblick leisten: Von Zeit zu Zeit eine WORT-MELDUNG. ---> Hier sprechen Fachleute

Henrik Meetu

Editorial

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Jesper Soerensen