Zeitblick / Das Online-Magazin der HillAc - September/Oktober - Nr. 5

Das Lessing-Denkmal im Berliner Tiergarten an der Lennéstraße

Otto Lessing, geboren in Düsseldorf am 24. Februar 1846, gehörte zu den bekanntesten Künstlern der Berliner Bildhauerschule in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Den Durchbruch als Denkmalsplastiker erlangte Otto Lessing mit seinem Denkmal für seinen Urgroßonkel Gotthold Ephraim Lessing.

Das Lessing-Denkmal wurde am 14. Oktober 1890, den Häusern der Lennéstraße 6 und 7 gegenüber, eingeweiht. Dem Bildhauer Otto Lessing wurde an diesem Tag der Titel eines Professors verliehen.

Theodor Fontane war zugegen. Einer Bleistiftzeichnung des Malers und Grafikers Fritz Werner ist zu entnehmen, dass er sehr festlich gekleidet war.

Die Familie Fontane war des öfteren zu Gast in der Lennéstraße 6. Dort wohnte zu Fontanes Zeit der Großkaufmann Theodor Grosser mit seiner Familie.

Fotografiert am 14. März 2004; © HillAc

Die Häuser der Lennéstraße 6 und 7 gibt es heute nicht mehr. Sie sind vom Erdboden verschwunden.

Tiefgarage.

Einfahrt, Ausfahrt.

Fotografiert am 14. März 2004; © HillAc

Schön, dass es das Denkmal noch gibt.

"Ihre Lennéstraße! . . . Aber was haben Sie da groß?
Sie haben den Lessing ganz . . ."

Th. Fontane "Der Stechlin"